Dienstag, 18. Juli 2017

Spurensuche nach den Mythen & Sagen im Tal der Linth

Das Glarnerland ist ein an Mythen & Sagen reiches Tal. Sie sind eingeladen auf die Spurensuche nach den Glarner Sagen zu gehen um das mystische Tal zu erkunden. Eine Landkarte zeigt den Weg zu den sagenhaften Orten, wie das Museum des Landes Glarus, Schlössli Niederurnen, zuhinderst in die Täler, wie Schiefertafelfabrik Elm bis zur Fridolinshütte nahe dem Tödi auf, welche selbst eine Geschichte beinhalten. Dort sind die Sagen der Umgebung mit Bild und Text vorzufinden und weitere Informationen zu deren Ursprung mit einem Link auf QR Code einzulesen. 



Ausstellung: Der Mythos der Umgebung wurde jeweils mit bildlichen Gestaltungen, Digital Art - Installationen - Skulpturen der Glarner Künstlerin Barbara Streiff untermalt.

Special Gast ist der Künstler Art Clay NYC/CH mit einer virtuellen Installation auf dem Rathausplatz, welchen Sie mit Layar Code abrufen können.                                                  
http://www.virtuale-switzerland.org/



Auf der Suche nach den Phänomenen des Mythos Alpenvolk im Tal der Linth initiierte die Glarner Künstlerin Barbara Streiff das interaktive Projekt, welches Geschichte, Technologie und Kunst beinhaltet.
An den Kulturellen und historischen Orten sind literarische Werke und bildliche Gestaltungen von Glarner Künstlern vorzufinden.

Ausstellung: Skulpturen und Digital Art Collagen von Barbara Streiff zu den Mythen & Sagen im Glarnerland/ Photographien zu den mystischen Berglandschaften von Ruedi Kuchen/
Special Gast ist der Künstler Art Clay NYC/CH mit einer virtuellen Installation auf dem Rathausplatz.

25 Jahre Public Art Project: alpswissart.ch

* aktiviert 
Schlössli Niederurnen
*   Mobile zur Sage "Der arme Ritter und die tote Braut"/ Spiralskulptur "Das Nachtfräuli"


Freulerpalast Näfels - Landesmuseum Glarnerland
*  Reliefskulptur zu den Glarner Sagen/ Kinetische Skulptur - Mobile zum Ursprung der Sagen, im Park des Landesmuseums

Seminar Hotel Lihn - Filzbach
*  Sagenbaum der Umgebung - Kerenzerberg

Landesbibliothek Glarus
*  Digital Art Collage zu den Sagen im Tal der Linth - Glarnerland
*  Skulpturen; Masken zu den Wesen der Sagen im Dialog

Hotel-Restaurant Rhodannenberg: Aufblühen im Klöntal
Das Hotel-Restaurant Rhodannenberg befindet sich an idyllischer Lage im glarnerischen Klöntal. Diesen vom Glärnischmassiv beschützten Ort finden Sie direkt am Klöntalersee.
*  Skulpturen in Hommage an den mystischen Kraftort


Nicht ganz so lange, wie es die Buchdruckkunst gibt, aber immerhin seit 1853 gibt es die Buchhandlung Baeschlin als Familienbetrieb in Glarus. Dies ist auch ...
*  Ausstellung mit Skulpturen zu den Sagen des Glarner Mittelland - Karten

Ortsmuseen Schwanden *   Rysläuferhaus - Pulverturm

Ortsmuseum Schiefertafelfabrik Elm  * Skulpturen zur Umgebung, wie das Martinsloch


























Hotel Toedi Thierfehd Skulpturen zu den Sagen der Umgebung - Auen - Linthal
Im Thierfehd nahe der Quelle am Fels finden Sie die Skulptur *  Ursprung

Fridolinshütte, auf dem Weg zum Tödi  
Offizielle Webseite der Fridolinshütte auf 2111 m. ü. M. (SAC Sektion Tödi). Hüttenwartin Gabi Aschwanden freut sich auf Ihren Besuch.
*  Reliefskulptur zum Mythos Edelweiss 

Arbeitsprozess Mythos Edelweiss von der Skizze bis zur Skulptur/ Barbara Streiff c

Literaturtipps:
Glarner Sagen von Kaspar Freuler und Hans Thürer ISBN-Nr. 987-3-85546-1012-8
Georg Thürer schrieb zum Geleit: Die Sagen wachsen mit dem Volk und das Volk mit ihnen. Aber manches Kind, das heranwächst, erlebt die Sage wiederum ähnlich wie die Vorfahren, die sie erstmals hörten. Ursprünglich war die Sage nicht eine Geschichte, die einen Abend erheitern oder einem das Gruseln beibringen sollte. Sie wollte vielmehr eine Aus-Sage sein, wie man dem Volk etwas Auffallendes erklärte, wie z. B. aus einer Burg eine Ruine geworden sei, warum eine Grenze nicht mit der Wasserscheide zusammenfalle oder weshalb ein Gletscher weit in den grünen Gürtel der Alpen herabstoße. Noch erteilt die Wissenschaft nicht den genauen geschichtlichen oder erdkundlichen Bescheid. Wie das alte Heidentum die Naturgewalten als Götter verehrte, so ballten die Räter und Alemannen im obersten Linthal auch noch in der Frühzeit des Christentums das Naturgeschehen zu menschlichen Handlungen. Bösewichte und Held, Wüterich und Dulder, Eingesessene und Fremde, Zauberer und Sennen, Feen und böse Weiber begegneten sich, und das Rechtsgefühl des Volkes entschied, wie bei ihrem Zusammenstoß das Gericht entging.Die bildliche Gestaltung zu den Sagen orientierte sich an dem Glarner Sagenbuch von Kaspar Freuler und Hans Thürer.

Glarner Heimatbuch ISBN-Nr. 978-3-85546-188-2

Sonntag, 9. Juli 2017

Ausstellung Glarnerland 2017

Skizzen, Digital Art Collagen und Skulpturen von Barbara Streiff zu den Mythen und Sagen des Alpenvolkes 


Das Tal der Linth ist ein an Sagen & Mythen reiches Land. Naturereignisse, verschiedene Glauben und Kulturen, sowie der Alltag der Menschen inspirierte zu mancher Geschichte, welche ich auf einer Reise vom Unterland bis zu hinderst ins Sernftal und Thierfehd, in Skizzen und Arbeiten in Metall berührt habe. Das Einbrennen von archaischen Symbolen in die Masken und Spiralen ins Metall, liess die Gegenwart und Vergangenheit, ungetrennt bis zur heutigen Zeit im Dialog stehen.


Die Sagen haben bis heute ihren Reiz nicht verloren. Hart und brutal ist die Welt, aber auch humorvoll geprägt und vom Schein des Mysteriösen und des Andersweltlichen umgeben. Ist uns diese Welt auch weitgehend fremd in ihrem Daseinskampf und ihren spirituellen Vorstellungen, hat sie doch unsere Welt entscheidend mitgeprägt und sie um viele Mythen und Geschichten bereichert, ohne die die Welt unserer Phantasie um vieles ärmer wäre. Der Mythos ist zeitlos, seit jeher war er ungetrennt beides; Gegenwärtiges und Vergangenes. Diese Paradoxie des Gleichzeitigen und Vergangen war im Mythos immer schon da. Mythen wie magische Riten meinen die sich wiederholende Natur. Sie ist der Kern des Symbolischen; ein Sein oder ein Vorgang, der als ewig vorgestellt wird, weil er im Vollzug des Symbols stets wieder Ereignis werden soll. Derart wird der Mythos durch den Verlust der historischen Eigenschaft der Dinge bestimmt. Die Dinge verlieren in ihm die Erinnerung an ihre Herstellung.

Samstag, 3. Juni 2017

Video Art zum Mythos Alpenvolk im Tal der Linth


Beitrag an die regionale Ausstellung im Kunsthaus Glarus 2014/ Installation bestehend aus keltischem Kreis mit Bachsteinen aus der Linth - 3 Spiralskulpturen zu den Sagen - Video Projektion zum Mythos Alpenvolk


Photos von Skulpturen und Filmsequenzen der Elemente - Wasser - Luft - Feuer - Erde, aufgenommen im Tal der Linth - Digital überarbeitet in der Spiegelung, in Hommage an die keltische Mythologie.

Klanglandschaft von Triobann, Schiltknecht - Dahinden - Schiltknecht

Video - Installation von Barbara Streiff
Archaische Symbole, gefunden in der Natur, im Tal der Linth - Visual Art von Barbara Streiff

http://retrospektiveurzeichen.blogspot.com

Skulpturen zu den Wesen der Sagen

Skulpturen zum Mythos Glarnerland
von Barbara Streiff seit 1998
Das Tal der Linth ist ein an Mythen und Sagen reicher Ort

Sagenbaum mit Masken aus Metall 2016
Naturereignisse, verschiedene Kulturen und Glaubensformen, sowie der Alltag der Menschen inspirierte zu mancher Geschichte. Dieses mystische Wissen des Volkes wurde in der Zeitlosigkeit stehend in den Sagen überliefert.
Mythen wie magische Riten meinen die sich wiederholende Natur. Sie ist der Kern des Symbolischen; ein Sein oder ein Vorgang, der als ewig vorgestellt wird, weil er im Vollzug des Symbols stets wieder Ereignis werden soll.
Auf einer Reise vom Unterland bis zuhinderst ins Sernftal und Thierfehd, erarbeitete ich den Mythos des Glarnerlandes mit Skizzen und Werken in Metall. Mit den in das Metall eingebrannten, archaischen Symbolen, stehen die Geschichten, in der Gegenwart und Vergangenheit, ungetrennt bis zur heutigen Zeit im Dialog.

Skizzen und Digital Art um die Sagenwelt zu erkunden

Digital Art zum Mythos Glarnerland von Barbara Streiff c: Die Sagen erzählen von den ersten Christen im Tal, wie "Felix & Regula", welche sich auf ihrer Reise an der Quelle im Auen erlabten, anderseits von den heidnischen Ritualen, das in der Sage "Teufelskirche am Ortstock" bekundet wird.


Digital Art Collage: Felix & Regula Quelle von Barbara Streiff c

Digital Art Collage: Teufelskirche am Ortstock von Barbara Streiff c